Ausbildung zum Priester – wie läuft das ab?
Shownotes
"Priester werden - Priester sein." Hier begleiten wir Benedict Dürrlauf aus Kleinochsenfurt im Landkreis Würzburg, der vergangene Woche zum Priester geweiht wurde. Er arbeitet im Pastoralen Raum Bad Kissingen als Priester. Doch wie läuft eigentlich die Ausbildung dazu? Anna-Lena Ils hat darüber mit Weihbischof Paul Reder gesprochen.
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00:00:00: Es hängt etwas von den Voraussetzungen ab, die jeder mitbringt.
00:00:03: Im Normalfall gehört dazu ein fünfjähriges Studium zum Magister der Theologie.
00:00:08: Seitdem man kommt auf dem zweiten Bildungsweg in Landeshofen aber auch dort ist ein theologisches Vollsturm
00:00:13: vorgesehen."
00:00:14: Sagt
00:00:14: Weihbischuf und Regens Paul Reeder – er ist verantwortlich für die Ausbildung der Priester im Bistum Würzburg.
00:00:20: Nur werden sie gar nicht mehr hauptsächlich in Würzbruck im Priesterseminar ausgebildet.
00:00:25: Welche Bedeutung hat das Gebäude noch?
00:00:27: Das jetzt Haus der Ausbildung heißt!
00:00:29: Das ist wirklich eine Frage.
00:00:30: Also die Seminaristen hier, die für Würzburg fürs Bistum ausgebildet werden studieren entweder in München und sind dann dort im herzüglichen Geogianum im Seminar oder in Landeshofen.
00:00:40: D.h.,
00:00:41: hier in Würzburger ist keine Ausbildungsstätte wie wir sie vielleicht seit Jahrzehnten gewohnt waren.
00:00:47: Und wir müssen natürlich gucken dass die Seminaristen wenn sie Fürwürzburg an den Stadt gehen auch eine Identität für ihr Heimatbistum entwickeln.
00:00:53: d.h.
00:00:54: Wir haben hier Ausbildungseinheiten die nach wie vor im Haus stattfinden Aber die Studienorte an sich sind Landtagshofen und München, zumindest nach den regulären Bedingungen.
00:01:04: Außerdem gibt es darüber hinaus noch gemeinsame Veranstaltungen der Würzburger Seminaristen – egal wo sie studieren!
00:01:10: In der Osterwoche haben Sie beispielsweise eine gemeinsame Waldfahrt durch das Bistum gemacht.
00:01:15: Benedikt Dürrlauf hat in Landtagshofen in Rheinland-Pfalz studiert.
00:01:18: Das ist reine Theorie.
00:01:20: Also wirklich Studienbetrieb, das Besondere ist dass der Studienbetrieb im Haus stattgefunden hat also dass wir nirgends eine Uni fahren mussten sondern dass alles im Haus war und halt.
00:01:31: Seminarleben bedeutet auch Gebeetzleben zusammen pflegen also Messefeiern Stundengebet zusammen beten.
00:01:39: Nach dem Studium wird es dann praktisch.
00:01:41: Es folgen drei Jahre Berufseinführungsphase.
00:01:44: Währenddessen findet bei Priester normalerweise die Diakonen und Priesterweihe statt.
00:01:48: Berufseinführungsphase heißt, dass was man sich an theologischem Studium theoretisch angeeignet hat wird noch mal praktisch vertieft eingeübt in der Pastoral.
00:01:57: Das heißt konkret in einem pastoralen Raum im Kontakt mit den Pfarreien, mit den Gremien, Mit den Menschen und unter Anleitung eines Mentors.
00:02:05: Und bestimmte Felder werden auch begleitet, Liturgieferkündigung predigt das man dort eine gute Qualifizierung erhält.
00:02:11: Erklärt Weibeschuf Paul Reder Und es gibt natürlich auch verschiedene Seminare während der Ausbildung.
00:02:17: Benedikt Dürrlauf hat dafür eine feste Gruppe.
00:02:20: Wir sind jetzt der erste Ausbildungskurs, der da gestartet ist und das heißt die vier Bistümer der Metropolie Bamberg, Eichstedt, Speyer- und Würzburg.
00:02:31: alle auszubildenden im pastoralen Dienst werden hier zusammen ausgebildet also Gemeindassistenten Pastoral Assistenten und die Priesteramtskandidaten.
00:02:42: Das hat den Vorteil, dass die Berufsgruppen, die sowieso später vor Ort zusammenarbeiten sich schon einmal kennenlernen.
00:02:48: Wir Auszubildende aus den vier Bistümern, wir treffen uns zur Ausbildungswoche wo wir uns dann inhaltlich nochmal mit verschiedenen Themen der Pastoral beschäftigen also zum Beispiel Spiritualität, Katichäse ja auch ganz praktische Sachen wie Zeitmanagement oder eine Moderationsausbildung das wir auch Gruppen und Gremien gut begleiten können.
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